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Janet G. Travell, David G. Simons: Handbuch der Muskeltriggerpunkte Drucken E-Mail
Geschrieben von Ulrich Angermaier   
Janet G. Travell, David G. Simons
Handbuch der Muskeltriggerpunkte
Obere Extremität, Kopf und Rumpf
Urban&Fischer Verlag München Jena, 2. Auflage2002

Heutzutage steht die Bedeutung myofaszialer Triggerpunkte für Schmerzzustände dank des Lebenswerks von Janet G. Travell außer Frage. Die von Dr. Travell und Dr. Simons entwickelten Behandlungsmethoden sind inzwischen fest etabliert und sie bieten dem Kliniker die Möglichkeit Zusammenhänge zwischen myofaszialen Schmerzsyndromen und artikulären Dysfunktionen zu erkennen.

In dem 1038 Seiten fassenden Buch werden sehr strukturiert und anhand detaillierter Zeichnungen die Zuordnungen einzelner Schmerzstellen zu Triggerpunkten der jeweiligen Muskulatur dargestellt. Durch seine klare Gliederung und seine Ausführlichkeit hat dieses Buch nicht nur den Charakter eines Lehrbuches sondern auch den eines Nachschlagewerkes. Auf den ersten einhundert Seiten wird der Begriff der myofaszialen Triggerpunkte näher erläutert, ihre Häufigkeit, Bedeutung, klinischen und wissenschaftlichen Merkmale. Darüber hinaus gehen die Autoren nochmals auf die Muskelphysiologie ein.

Im dritten Kapitel werden die Grundsätze von Diagnostik und Therapie der Triggerpunkte genauestens erläutert.

Beim vierten Kapitel handelt es sich um die Auflistung aufrechterhaltender bzw. begünstigender Faktoren für ein Triggerpunktgeschehen, wie zum Beispiel Vitamin- und Spurenelementmangel. Danach folgt in vier Teile unterteilt, die Schmerz-Muskel-Zuordnung für

  1. Kopf, Hals (Kaumuskulatur)
  2. Oberer Rücken, Schulter, Arm
  3. Ellbogen bis Finger
  4. Rumpf.

Hierbei wird jeder Muskel angefangen mit der Anatomie bis hin zur konkreten Behandlunganweisung eines Triggerpunktes abgehandelt. Gerade in einer Zeit, in der man sich in der ganzheitlichen Medizin und Zahnmedizin des Stellenwertes des Kiefergelenks und seiner Auswirkungen auf den gesamten Organismus klar wird und die Kohärenz von muskulären Dysbalancen mit Kopfschmerzen aller Art bewiesen wurde, ist es unabdingbar sich mit der Muskulatur im Kopfbereich eingehend zu beschäftigen.

Dabei wird an diesem Standardwerk wohl kein Weg vorbeiführen!!

Bezugsquellen:
Petra Meierhöfer
Medizinische Fachliteratur
Tel: 00499122/73177
Fax: 00499122/6301427
e-Mail: info@petrameierhöfer.de

 
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