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Ingrid Fonk: Rickettsiose - System-und Hauterkrankungen |
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Geschrieben von Margit Riedl-Hohenberger
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Ingrid Fonk: Rickettsiose - System-und Hauterkrankungen. AKSE-Verlag. 2001 ISBN 3-9805706-2-2
Frau Fonk selbst bezeichnet Rickettsiosen als Teil eines der aufregendsten Kapitel in der Medizin. Wie schon in ihren früheren Werken über Parasitose und Toxoplas-mose, gelingt es ihr auch in diesem Buch, diese für viele doch sehr trockene und weit-gehend unbekannte Materie einerseits fachlich präzise, andererseits aber spannend wie einen Krimi darzustellen.
Neben der konventionell mi-krobiologisch-internistischen Einführung in die Problematik der Erkrankungen, die kaum bekannt und erforscht sind, zeigt die bekannte EAV- Ärztin und Internistin auch die Möglichkeit, interdisziplinäre Bezüge herzustellen und gibt den Anstoß, deren praktische Bedeutung im klinischen bzw. Praxisalltag einzubringen. Mit der langjährigen Erfah-rung der EAV als diagnosti-scher Methode auf dem Boden bekannter Tatsachen geht sie fachkundig vor. Der Aufbau dieses Buches ist hervorragend gegliedert. Übersichtlichkeit, leichte Orientierung und ein schlüssiger Aufbau waren bei der Konzeption ausschlag-gebend. Der Leser erfährt zuerst durch eine detaillierte Einführung die theoretischen Grundlagen,um anschließend in die in der täglichen Praxis am häufigsten auftretenden Krankheitsfälle und deren Behandlung eingewiesen zu werden. Das findet seinen Niederschlag in den zahlreichen, spannenden Kasuistiken, die Frau Fonk vorzuweisen hat. Sie führt uns vor Augen, welche Be-deutung mikrobiologische Erkenntnisse für die tägliche Praxis haben und welche hervorragende diagnostische Methode die EAV ist. Wir erfahren viel über ätiologisch sonst unklare "Syndrome" aus sämtlichen Organsystemen, insbeson-dere über Dermatosen, denen der zweite Teil des Buches gewidmet ist. Man ist immer wieder überrascht, wie vielgestaltig die durch Rickettsien ( Bar-tonella, Coxiella, Ehrlichia....) hervorgerufenen Krankheits-bilder sind und welche Organ-systeme davon betroffen sein können. Ein neuer Zugewinn im Rahmen der Differenzial-diagnose ist dadurch absolut gegeben. Der Komplexität der diagnostischen Entschei- dungsfindung wird umfassend Rechnung getragen. Das von Frau Fonk in der Vorbemerkung definierte Ziel dieses Buches: "Es ist der Versuch, aus der großen gefährlichen Unbekannten eine kalkulierbare und besiegbare Bekannte zu machen", wird absolut erreicht. Dieses Buch macht Mut, sich auch mit Krank-heitsbildern auseinander-zusetzen, die man bisher weder in die diagnostischen noch in die therapeutischen Überlegungen miteinbezogen hat. Für alle, die sich mit komplementärmedizinischer Diagnostik und Therapie beschäftigen und auseinan-dersetzen wollen, ist dieses souveräne Buch ein absolutes " Muss " und eine ungeheure Bereicherung. Bisher fehlte in der deutschsprachigen Literatur eine zusammenfassende Darstellung dieses Fach-gebietes. Das vorliegende Buch trägt dazu bei, diese Lücke zu schließen. |